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HeideCup 2010

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Bezirkgruppe Cellerland
  
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Stefan Bürse-Hanning (D)

Nachdem vor über 15 Jahren der erste Labrador bei uns eingezogen war, stellte sich 2 Jahre später nicht wirklich die Frage nach einem Zweithund. Bei Labis ist das einfach Kausalität!-
Meinen ersten eigenen Hund „Harvey v.d. Waterlandspolder“ habe ich erfolgreich auf allen deutschen Jagdprüfungen sowie Cold Game Tests und  Workingtests geführt. Meine Ausbildung zum Dummyrichter und parallel dazu zum Verbandsrichter JGHV hat viel Zeit in Anspruch genommen, so dass ich Harvey im fortschreitenden Alter nur noch jagdlich geführt habe.
Mit der Zeit regte sich der Wunsch selbst wieder aktiv am Prüfungsgeschehen teil zu nehmen und es stellte sich mir die Frage:“ Wie kann man neben dem Beruf, der Jagd und anderen Aktivitäten einem zweiten Hund gerecht werden, ohne dabei den älteren Hund zu vernachlässigen? Eigentlich überhaupt nicht!-
Unter Mißachtung dieser Tatsache führe ich zur Zeit   Dreamfields Aidan aus unserem A-Wurf und und bin der subjektiven Auffassung, dass aus uns ein „Dreamteam“ geworden ist!:-)
Allen Hund-Mensch-Teams wünsche ich einen schönen anspruchsvollen Tag im Sinne der Retriever.

Stefan Bürse-Hanning

Stefan Bürse-Hanning
Annette Bürse-Hanning (D);
 
Seit über 15 Jahren gehören Labis nun zu unserem Leben und inzwischen teilen mein Mann und ich  mit  4 Labis Haus und Garten. In 2004 haben wir unsere Labradorzucht mit unserer Field Trial Hündin Taviscara Abila unter dem Namen Dreamfield Labradors begonnen.
Bereits mit meinem ersten Hund Henk habe ich meine Leidenschaft für die Retrieverarbeit entdeckt. Mit Dreamfields Arwen bilde ich nun meinen dritten Hund aus. Ich führe meine Hunde mit Erfolg auf jeder Art von Prüfungen im Dummybereich, sowie auf jagdlichen Prüfungen und als aktive Jägerin natürlich auch im jagdlichen Einsatz. Diese beiden Einsatzgebiete ergänzen sich ideal, wenn man in der Ausbildung den richtigen Grundstein dafür gelegt hat.
Ziel meiner Ausbildung ist ein effektiv, schnell, kontrollierbar und freudig arbeitender Hund, gepaart mit entsprechender Aufmerksamkeit für seinen unaufwendig agierenden Hundeführer.
Es ist mir immer wieder eine Freude die Teams aus Mensch und Hund bei der Lösung der von mir gestellten Aufgaben beobachten und beurteilen zu dürfen.
Ich wünsche allen Teilnehmern der Prüfung sehr viel Glück und den persönlichen Erfolg den sie sich erhoffen.   
 
Annette Bürse-Hanning
Annette Bürse-Hanning
John Juel  Pedersen (DK)      
Mein Name ist John Juel Pedersen und ich bin 54 Jahre alt. Seit 37 Jahren bin ich Jäger und wir haben seit 21 Jahren Golden Retriever geführt. Wir führen unsere Hunde jagdlich auf Fasanen- und Entenjagden. Ich bin seit 18 Jahren mit meiner Frau Züchter von Golden Retrievern unter dem Zwingernamen "Julis Stjerne". www.Julisstjerne.dk
Ich bin seit 21 Jahren Mitglied im Dansk Retriever Klub (DRK) und habe in all diesen Jahren mit meinen Hunden gearbeitet. Ich habe im DRK auf allen Niveaus Hunde trainiert vom Welpen bis zur Siegerklasse. Ich habe auch Hunde in allen Klassen geführt auf C- und B-Prüfungen (kaltes Wild) und auch A-Prüfungen (Jagd). Ferner war ich auch unzählige Male Prüfungsleiter für alle 3 Kategorien. Einige Jahre war ich auch 2. Vorsitzender im Vorstand der Regionalgruppe Süd-Jütland. Seit 18 Jahren bin ich auch Mitglied im Markprøven-Ausschuß (vorsitzender) von Süd-Jütland. Ich habe 13 Jahre gerichtet, zunächst als unautorisierter, dann als autorisierter Richter.
Als aktiver Hundeführer habe ich das Vergnügen, Besitzer und Führer der Hündin Julis Stjerne zu sein. Sie ist DKBRCH und DKJCH geworden und hat zweimal am Coupe d'Europe teilgenommen. In Belgien hat sie das Halbfinale gewonnen. Zwei Jahre später hat sie das Finale in den Niederlanden gewonnen. Bei diesem Coupe d'Europe haben die Dänen übrigens als Nationalteam gewonnen.
Die 2 Hunde aus eigenem Zucht die ich jetzt trainiere, ist nur jung so i Moment bin ich wieder nochmal angefangen.
Das, was wir bei den Retrieveren lieben, ist die Fähigkeit, ein prachtvoller Familienhund zu haben, um dann kurz danach mit einem Super-Jagdhund und Jagdkamerad in der Natur zu arbeiten. Es freut mich, Hunde zu sehen, die mit Freude arbeiten, gut trainiert sind, selbständig arbeiten und gut mit dem Führer zusammen arbeiten, wo das gewünscht ist.
Ich freue mich auf die Möglichkeit bei dem Heide Cup zu richten, und nette Retrieverfreunde zu treffen und bedanke mich sehr für die Einladung.

John Juel Pedersen
John Juel Pederson
Michael  Walther
Zur Dummyarbeit bin ich erst auf Umwegen gekommen.
Hunde verschiedener Rassen haben mich allerdings seit meiner Jugend begleitet, ange-fangen von einem Deutschen Schäferhund, den ich auf Schutzhundprüfungen und später auch – in Ermangelung eines richtigen Jagdhundes – auf der Jagd geführt habe.
Es kam die wilde Zeit mit Jagdterriern und Glatthaarfoxterriern, bei den Terriern bin ich dann auch Richter des Deutschen Jagdgebrauchshundeverbandes geworden.
Inzwischen schätze ich mehr Hunde, die weder in irgendwelchen dunklen Löchern ver-schwinden noch sich mit den Wildschweinen in der Dickung balgen oder nach der Jagd erst gesucht werden müssen.
Meine erste Labradorhündin überzeugte zwar als Jagdhund, mit Dummys hatten wir beide aber nicht allzu viel am Hut. Meine jetzige Hündin sollte eigentlich auch nur ein Jagdhund werden, deren offensichtlich angewölfte Begeisterung für die Dummyarbeit – bereits mit 3 Monaten apportierte sie das Welpendummy mit großer Zuverlässigkeit – hat mich dann aber schnell angesteckt.
Workingtests bedeuten für mich als Teilnehmer und als Richter nicht nur, das möglichst per-fekte Zusammenwirken von Hund und Mensch zu erleben, sondern auch, viele nette Leute wieder zu treffen oder neu kennen zu lernen.
  
Michael Walther
Michael Walther